Unser kleiner Hund Kenny ist gestorben

Wie wir bereits in dem einen oder anderen Bericht geschrieben haben, war unser kleiner Hund Kenny nicht mehr der Jüngste und hatte dazu noch Diabetes.

Jetzt Anfang dieser Woche mussten wir ihn leider einschläfern. Wir haben sehr lange mit uns gekämpft bevor wir diese Entscheidung getroffen haben. Aber zum Schluss mussten wir einsehen, dass es für Kenny nur noch Quälerei war.

Der kleine Hund Kenny

Wann ist es Zeit zu gehen?

Wir haben uns lange gefragt, wie erkennt man, ab wann es Zeit ist für einen Hund zu gehen? Vor einem dreiviertel Jahr hatten wir uns bereits mit dem Thema auseinandergesetzt, da Kenny zu dieser Zeit sehr stark abgebaut hatte. Aber ein Gefühl sagte uns, dass es noch nicht so weit sein kann. Unsere Tierärztin erzählte uns, dass wir es selber merken würden, wenn es so weit wäre.

Zum Glück  haben wir auf unser Gefühl gehört. Denn als Cassie zu unserer Familie dazukam, hat der liebe Kenny noch einmal Lebensfreude bekommen.

Nichts ist für ewig, es war soweit

Anfang dieser Woche war es so weit, es war ein schleichender Prozess. Während der letzten Woche merkten wir deutlich, dass es mit Kenny bergab ging. Die Augen waren ständig zugeschmiert. Das Essen blieb nicht mehr im Körper und die Lähmungserscheinungen wurden immer schlimmer. Als wir eines Morgens aufstanden und ich die übliche Routine mit Kenny durchging (Spritzen, Augentropfen , essen geben usw.) merkten wir es deutlich, dass es nicht mehr geht.

Also machte ich einen Termin für abends beim Tierarzt, so dass die Kinder am Nachmittag Zeit hatten,  sich von Kenny richtig zu verabschieden.

Tierarzt und die letzte Untersuchung

Abends sind wir alles gemeinsam zum Tierarzt gefahren und haben die letzte Untersuchung durchführen lassen. Als es soweit war, verließen die Kinder und das Frauchen das Behandlungszimmer.

Übrig blieben nur noch das Herrchen und die Tierärztin. Die Tierärztin setze sogleich die erste von zwei Spritzen in das hintere rechte Bein. Das schien ordentlich zu brennen, weil Kenny danach noch ein wenig jaulte und wegrennen wollte.

Also habe ich ihn auf den Boden gestellt, so dass er sich noch einmal frei bewegen konnte. Die Wirkung der ersten Narkose setzte relativ schnell ein. Als er anfing zu torkeln, habe ich ihn auf den Arm genommen und mich auf einen Stuhl gesetzt und ihm so lange ruhig zugeredet und gestreichelt, bis er friedlich eingeschlafen ist.

Danach legte ich ihn wieder auf den Behandlungstisch, wo er die zweite Spritze bekam…

Unser kleiner Hund Kenny

Wir vermissen unseren kleinen Hund Kenny sehr und hoffen, dass er jetzt an einem schönen Ort ist.

Es war eine tolle Zeit mit dir Kenny, ich hoffe du hattest sie auch mit uns…

 

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