Der Hund und das Auto mit dem Beinahe-Unfall

Stellt euch vor ihr macht die Haustür auf und der Hund sprintet sofort los und rennt auf die Straße, auf dem gerade ein Auto kommt….

Genau das ist uns leider passiert. Zum Glück hat der Autofahrer den Hund rechtzeitig gesehen und blieb sofort stehen. Doch fangen wir von vorne an. Wir waren gerade dabei, uns für die Hundeschule fertig zu machen, als die Kinder anfingen zu quengeln, dass sie schon raus wollten. Gesagt getan, also Kinder schon einmal raus.

Hund unter dem Stuhl: "Ich hab nichts gemacht"

Hund unter dem Stuhl: „Ich hab nichts gemacht“

Was wir jedoch nicht bedachten, dass daraufhin Cassie auch so gerne sofort raus wollte, was sie zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht durfte. Als wir dann soweit waren, um rauszugehen, stand sie bereits sehr ungeduldig vor der Tür. Normalerweise können wir sie hier erst noch in Ruhe anleinen und es ist egal, ob die Tür auf oder zu ist. Doch an diesem Tag war es halt anders. Die Tür ging einen Spalt auf und schwupps war der Hund schon draußen.

Fröhlich toben und an nichts denken

Die Kinder tobten bereits fröhlich herum, was den Hund nur dazu animierte, fröhlich mitzumachen. Als wir den Hund zu uns riefen, wollte Cassie natürlich nicht darauf hören, macht schießlich Spaß mit den Kindern zu toben. Bei dem Versuch sie einzufangen, wurde sie viel wilder uns sprintete auf die Straße, auf dem natürlich zu allem Unglück ein Auto kam.

Wir haben unseren Hund bereits unter dem Auto gesehen, doch geistesgegenwärtig bremste das Auto rechtzeitig und Cassie rannte nebenher. Hier mussten wir erstmal kräftig durchatmen und einmal ein Danke zu dem Autofahrer rufen.

Was lernen wir jetzt daraus?

Das erste ist: niemals die Tür öffnen, solange der Hund nicht angeleint ist.

Das zweite: wir müssen viel mehr mit Cassie üben. Sie muss aufs Wort hören. Sobald wir sie rufen, muss sie beim ersten Mal kommen, egal wie viel Ablenkung vorhanden ist.

Eigentlich hört sie bereits sehr gut. Wenn wir mit ihr im Wald Gassi gehen, können wir sie ohne Problem frei herumlaufen lassen. Sie entfernt sich nie mehr als zwei drei Meter. Doch wehe dem, es kommt uns ein Hund entgegen. Dann müssen wir sie schnell anleinen. Denn sonst würde sie abhauen (wenn sie vor dem Hund Angst hätte) oder mit dem anderen Hund spielen und alles ignorieren. Das können wir jedoch ziemlich gut kontrollieren. Aber halt nicht wenn sie plötzlich ohne Vorwarnung einfach ausbückst.

In der Hundeschule wird das zum Teil geübt, mal klappt es gut mal schlecht. Hier haben wir wirklich noch Defizite. Daher heißt es jetzt die nächsten Wochen jeden Tag ein wenig üben, bis es auch unter Ablenkung funktioniert.

Damit uns das mit dem Auto nicht mehr passieren kann.

 

 

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