Großes Abenteuer, Campen mit einem großen Hund

Letztes Wochenende war es so weit. Wir hatten uns vorgenommen, mit unserem großen Hund Campen zu fahren. Erstmal nur für ein kurzes Wochenende, um zu sehen, wie wir das alles managen können. Ist schließlich ein kleiner Unterschied, ob der Hund 40 cm oder 84 cm groß ist.

Um es kurz zu machen, es war klasse! Cassie konnte ohne Schwierigkeiten im Wohnwagen schlafen.  Der Wohnwagen ist nicht wirklich geräumig, jedoch bewegte Cassie sich sehr behutsam und wusste sofort, dass sie hier schlafen darf. Also legte sie sich meistens sofort hin und bewegte sich nicht mehr.

Es kann aber auch daran liegen, das der Campingplatz ziemlich aufregend war und sie einfach zu kaputt war, um noch irgendwelchen Blödsinn zu machen.

Irischer Wolfshund im Wohnwagen Großer Hund im Wohnwagen

Auf dem Campingplatz

Auf dem Campingplatz selber war es mit Cassie ebenfalls nicht so schwer. Die meisten Menschen machten respektvoll einen großen Bogen um einen und tuschelten hinterher, was das den für ein großer Hund wäre 😉

Die meisten Campingplätze haben auch eine „Auslaufzone“ für Hunde eingerichtet. In unserem jetzigen Fall waren das knapp hundert Quadratmeter, die eingezäunt waren. Wir hatten jedoch mit dem Nachteil zu kämpfen, dass Cassie noch  läufig war. So mussten wir immer aufpassen, dass keine weiteren Hunde mit drin sind bzw. keine andere Hunde hinzukommen.

Coole Sprüche von tollen Hundebesitzern

Das die Hunde auf dem Campingplatz angeleint werden müssen ist klar. Das sich nicht alle daran halten, ist auch irgendwie klar. Aber das ich mir immer wieder diese Sprüche anhören muss von anderen Hundebesitzern wie, „das macht mein Hund normalerweise nicht“ , „Mein Hund rennt normalerweise nicht weg“ oder einer der besten Sprüche „So Bruno, jetzt hörst du schon wieder nicht, jetzt kommst du an die Leine“ um eine Stunde später diesen „Bruno“ wieder frei herumlaufen zu sehen.

Also einmal ganz ehrlich, wenn ich mir nicht sicher bin, dass mein Hund zu neunundneunzig Prozent auf mich hört wenn ich ihn rufe, dann darf ich ihn nicht frei herumlaufen lassen, wenn die Gefahr besteht, anderen Menschen oder Hunden zu begegnen. Vor allem auf dem Campingplatz, wo nun wirklich viele Menschen und Hunde auf kleinem Raum zu finden sind.

Als Besitzer von einer läufigen Hündin ist es dann besonders anstrengend, immer ein Auge auf seinen angeleinten Hund zu haben, wenn dieser von anderen Hunden besprungen werden könnte!

So jetzt ist es raus 🙂

Aber ernsthaft, ist wirklich Mist, wenn der eigene Hund nicht richtig hört und der Besitzer diesen trotzdem frei herumlaufen lässt.  Egal wie lieb der Hund auch in Wirklichkeit sein mag.

Ganz schön warm hier

Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter. Kein Gewitter oder Regen, sondern nur Sonne und ab und an ein paar Wolken. Teilweise war es doch ein wenig warm mit um die zwanzig Grad.

Aber Cassie wusste sich schon zu helfen. Unter einem Wohnwagen ist doch recht gut auszuhalten.

Irischer Wolfshund sucht Schatten unter dem Wohnwagen Irischer Wolfshund unter dem Wohnwagen

Wasser, ist nicht nur zum Trinken

Junge am See

Junge am See

An unseren Campingplatz war direkt ein etwas größerer See, mit viel viel Wasser drin. Für ein Lebewesen, was noch nie am Meer oder an einem großen See gewesen ist, ist das anscheinend ziemlich gewöhnungsbedürftig.

Irischer Wolfshund am See

Irischer Wolfshund Cassie am See

Denn soviel Wasser auf einmal, was sich dann auch noch so komisch bewegt, scheint nicht von dieser Welt zu sein. Da könnte dem ein oder anderen etwas bange werden. So wie Cassie, die erstmal nur noch flüchten wollte. Das war ihr einfach nicht geheuer das ganze.

Irischer Wolfshund hat Angst vor Wasser

Irischer Wolfshund hat Angst vor Wasser …

Nach einer Zeit gewöhnte sich Cassie jedoch daran.

Am nächsten Tag war sie dann schon etwas mutiger und traute sich auch einen kleinen Schluck vom Seewasser zu trinken. Aber nicht ganz geheuer blieb es ihr bis zum Schluss. Mal sehen wie es wird, wenn wir mit ihr einmal zum Meer fahren.

Läufigkeit ist durch

Es ist geschafft. Nach zehn Tagen bluten ist es jetzt vorbei. Jetzt kommt nur noch ein wenig Schleim heraus. Das wird jetzt auch noch einmal ungefähr dieselbe Zeit dauern. Jetzt ist sie besonders gefährdet, was mögliche Schwangerschaften angeht. Also heißt es weiter die nächsten Tage aufpassen. Danach kann sie wieder die Freiheit ohne Leine genießen!

4 Kommentare

  • Björn

    Ich freue mich jeden Monat auf eure Beiträge.
    Wie sieht euer Alltag aus? Ist eure Hündin auch mal alleine?
    Funktioniert das gut?
    Danke und liebe Grüße.
    Weiter so

    • Herrchen Herrchen

      Freut mich das es dir gefällt.
      Der Alltag klappt ganz gut. Wir werden die nächste Zeit einmal wieder drüber schreiben. Beim großen Hund ist es doch etwas anders als beim kleinen.

      Da wir Beruflich recht flexible in der Zeiteinteilung sind. Ist Cassie nie besonders lange alleine. Am Tag an einem Stück vielleicht drei bis vier Stunden. Wir haben sie aber auch schon einmal etwas mehr als sechs Stunden alleine gelassen. Alles kein Problem. Sie kann sich auch frei im Haus bewegen und macht nichts kaputt.

      • Björn

        Schläft eure Hündin in der Zeit wo ihr nicht zu Hause seid?
        Ich frage deswegen weil wir im Spätherbst auch mit großer Wahrscheinlichkeit einen großen Hund bekommen. Wir haben einen 1800m2 großen Garten in dem ich eine 70m2 große Außenanlage gebaut habe. ( Mit riesiger Hütte )
        In dieser Außenanlage würde unsere Hündin die Zeit wo keiner zu Hause ist ( 5 Stunden ) verbringen. Ansonsten soll Sie mit uns im Haus zusammen leben. Wie ist eure Meinung darüber ?
        Danke. Björn

        • Herrchen Herrchen

          Hört sich doch ziemlich gut an was du da machst. Wenn wir Cassie alleine lassen, kann sie sich frei im Haus bewegen. Soll ja auch noch das Haus bewachen 😉

          Bis jetzt haben wir noch keine Schwierigkeiten damit. Ganz im Gegenteil, als sie älter wurde und wir sie eingesperrt hatten, knabberte sie teilweise die Wände an…

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