Begegnung mit freilaufenden Hunden (LW12)

Freilaufende Hunde sind eine feine Angelegenheit. Vor allem, wenn ein Besitzer mit einem elf-Wochen-alten Irischen Wolfshund gemütlich spazieren geht und versucht, dem Hund etwas beizubringen. Und zwei große Hunde aus dem Nichts auftauchen, wo man von weitem nur die Besitzer dieser freilaufenden Hunden rufen hören, dass Sie doch bitte zurückkommen sollten, was diese natürlich geschmeidig ignorierten…

Aktueller Status vom
Irischen Wolfshund
Irischer Wolfshund zwölf Wochen alt
Irischer Wolfshund zwölfte lebenswoche
Größe: 15,3 cm
Gewicht: 18,5 kg

Fangen wir von vorne an

Doch fangen wir von vorne an. An einem frühen Morgen liegt der erste Spaziergang an. Wir haben zwar zwei Hunde, aber um Cassie noch einiges beizubringen, gehen wir mit den Hunden einzeln.

Also los geht’s mit Cassie, sie ist schließlich die Jüngste. Auf dem halben Spaziergang sah ich bereits von weitem zwei Frauen mit zwei großen Hunden. Die ersten Rufe schallten bereits durch den Wald (ich habe die Namen der Hunde vergessen).

Also blieb ich erstmal stehen und ging außer Sicht. Aber die beiden Frauen hatten es wirklich nicht eilig, ihre Hunde anzuleinen. Der Abstand zwischen den Frauen und ihren Hunden wurde immer größer. Trotzdem machten sie keine Anstalten schneller zu werden bis auf die verzweifelten Rufe nach ihren Hunden, die das natürlich komplett ignorierten.

Jetzt wurde es lustig, ein knurrender Hund

Zwei Meter vor mir wurden die Hunde langsamer und der größere von den beiden Labradoren fing plötzlich an, richtig laut zu knurren, bis er merkte, dass es sich hierbei um ein elf-Wochen-altes Weibchen vom Irischen Wolfshund handelt.

Sie kamen näher und fingen an Cassie zu beschnüffeln, die wiederum verzweifelt Schutz zwischen meinen Beinen suchte. Kurze Zeit später kamen dann endlich die beiden Frauen in einer Geschwindigkeit, die mich an eine Schnecke erinnerte. Mir rutschte dann der Satz heraus, ob Sie nicht einmal endlich die Hunde wegnehmen könnten…

Die Schimpferei geht los

Daraufhin beschimpfte mich die Halterin des Labradors als einen Idioten, der %$&“§/$“($ will ich hier nicht weiter ausführen. Zumindest wurde ich langsam ziemlich sauer. Ich sagte dann zu ihr, dass sie ihren Hund nicht von der Leine lassen könne, wenn sie den Hund nicht unter Kontrolle habe. Darauf wurden die beiden Frauen noch ungehaltener. Na ja, was jetzt folgte, möchte ich nicht weiter ausführen, denn gewisse Dinge lasse ich nicht auf mir sitzen. Ist aber auch egal.

Ich habe ja gar nichts dagegen, wenn die Hunde zusammen getobt hätten, ganz im Gegenteil. Die Art und Weise war nur völlig daneben. Vor allem hat mich bis jetzt noch nie ein Hundebesitzer angeschnauzt. Eher war es anders herum, dass man als Hundebesitzer von Nicht-Hundebesitzern böse Worte bekommt, z.B. weil man seinen Hund nicht schnell genug an die Leine bekommen hat… Jeden Tag was Neues 🙂

Hund: ich hab nichts gemacht

Hund: ich hab nichts gemacht

Futterumstellung für den Hund

Da Cassie nun bald zwölf Wochen alt wird, werden wir die Futtergewohnheiten umstellen. Statt viermal am Tag bekommt Sie jetzt nur noch dreimal am Tag Futter. Die Menge teilen wir wie folgt auf:

  • Morgens: 300-350 Gramm Trockenfutter
  • Mittags: 300-350 Gramm Trockenfutter
  • Abends: 100 Gramm Trockenfutter + 200 Gramm Nassfutter + 3 Löffel trockenes Gemüse

Wir werden ihr kein reguläres Essen morgens und mittags mehr machen, sondern den Rat des Hundetrainers befolgen und das meiste Trockenfutter während des Spaziergangs als belohnung geben. Dabei lassen wir etwas übrieg damit wir ihr immer zwischendurch zuhause eine belohnung geben können wenn Sie was richtig gemacht hat.

Das werden wir wahrscheinlich bis zum zwölften Monat durchziehen bis die Erziehungsfase erfogreich abgeschlossen wurde. Danach möchten wir auf Barfen umstellen. In der HOffnung das Sie danach weniger kackt. Ohne jucks, die kann wirklich vier bis sechsmal am Tag kacken.

Hund ruht sich Hund zwischen den Socken aus

Hund ruht sich zwischen den Socken aus

Hund-Video: Mein erster Apfel

Sachen, die diese Woche kaputt gegangen sind

Die Zerstörungswut von Cassie ist diese Woche relativ überschaubar. Sie knabbert alles an, was nicht niet- und nagelfest ist. Oder wenn man zwei oder vier Beine hat und nicht bei drei auf dem Baum ist. Vor allem wenn Sie Ihre fünf Minuten hat. Aber bis jetzt bekommen wir Sie immer noch gut eingefangen. Wir dürfen Sie nur nicht aus den Augen lassen.

Jedoch die Gardine hatte nie eine Chance, nicht die geringste. Jetzt ist auch die andere Seite hin 🙁

Gardine vom Hund gefressen

Gardine vom Hund gefressen

 

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