Abenteuerurlaub bei der Züchterin

Jetzt war es so weit. Für uns lag ein Urlaub an, bei dem wir Cassie nicht mitnehmen konnten. Wir hatten uns für einen Kurz-Urlaub entschieden, wo wir mit dem Flugzeug hinfliegen mussten. Also, was sollen wir mit dem großen Hund jetzt anstellen?

Jeder in unserer Umgebung fängt das Zucken an, sobald wir nur erwähnen, dass wir jemanden benötigen, der für vier Tage auf Cassie aufpasst.

 

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Bei unseren kleinen Hund war das alles kein Problem, hier hatten wir eine riesige Auswahl an Personen, die den Hund nehmen würden. Aber auf einen großen Hund aufzupassen scheint für die meisten eine große Herausforderung zu sein.

Bevor wir jedoch hier irgendjemand unnötig überfordern, bringen wir Cassie doch lieber zur Züchterin. Die hatte es damals angeboten, auf die Hunde aufzupassen, wenn solch ein Fall einmal auftreten sollte.

Hunde haben einen siebten Sinn

Einen Abend bevor wir in den Urlaub fliegen wollten, machte Cassie Anstalten bei uns im Schlafzimmer schlafen zu wollen. Womit wir überhaupt kein Problem hatten. Kurz nachdem wir uns alle ins Bett gelegt haben, wollte sie jedoch wieder raus. Doch statt wie üblich nach unten in ihr Körbchen zu gehen, legte sie sich mitten im Flur vor unseren Schlafzimmer und blieb bis zum nächsten Morgen da. Das war das erste Mal…

Auf zur Züchterin

Bevor unsere Reise losging, brachte ich vormittags Cassie zur Züchterin. Wir fragten uns schon wie Cassie das wohl aufnehmen würde, plötzlich wieder woanders zu schlafen und bei Ihrem Geburtsort länger zu bleiben. Vor allem nach den Geschehnissen der letzten Nacht.

Aber was soll ich schreiben, die Freude war riesig. Ein Hund vergisst nie, woher er stammt. Vor allem wenn es eine Züchterin ist, der das Wohl der Hunde wirklich am Herzen liegt. Das merkt man in diesen Momenten deutlich.

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Als wir sie von der Leine ließen, drehte sie regelrecht durch und bekam sich gar nicht mehr ein. Das ganze steigerte sich noch als wir zur Mutter, Vater und den beiden Geschwistern gingen. Von da an waren wir Geschichte 🙂

Abholen, komm doch bitte wieder mit zurück nach Hause

Die Begrüßung war nicht so doll wie vor vier Tagen als wir Cassie abgegeben haben. Aber immerhin hat sie uns wiedererkannt!

Sie ging auch ohne weiteres mit uns mit und ohne zu zögern ins Auto.

Zuhause angekommen, legte sie sich gleich in die Ecke und bewegte sich kein Stück mehr. Sie muss sich ziemlich ausgepowert haben in den letzten vier Tagen. Denn das „Ich mache nicht einen Schritt mehr als nötig“ blieb uns noch eine ganze Weile erhalten.

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